Gewerkschaftsbund St. Gallen
 

Stopp Gewalt im ÖV

Medienmitteilungen

Solidarität mit Bahnmitarbeitenden – Gewalt klar verurteilen

Die Gewerkschaftsbünde St.Gallen-Appenzell und Thurgau zeigen sich tief betroffen über den tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in einem Regionalexpress bei Kaiserslautern. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen sowie den Kolleginnen und Kollegen des Opfers. Dieser tragische Vorfall macht deutlich, welchen Gefahren Mitarbeitende im öffentlichen Verkehr zunehmend ausgesetzt sind – nur weil sie ihre Arbeit ausüben. Gewalt, Drohungen und Übergriffe gegen Bahn- und ÖV-Personal sind in keiner Form akzeptabel. Leider ist diese Entwicklung auch in der Schweiz spürbar: Verbale Aggressionen, Bedrohungen und körperliche Angriffe gegen Kundenbegleitende, Zug- und Buspersonal nehmen seit Jahren zu. Die Gewerkschaftsbünde St.Gallen-Appenzell und Thurgau fordern, dass der Schutz von Mitarbeitenden im öffentlichen Verkehr konsequent gestärkt wird. Dazu gehören eine klare gesellschaftliche und politische Haltung gegen Gewalt, konsequente Strafverfolgung sowie wirksame Präventions- und Sicherheitsmassnahmen. Wir erklären uns solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen in Deutschland. Mitarbeitende im Dienst der Öffentlichkeit haben Anspruch auf Sicherheit, Respekt und Schutz.

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